Kölner Arzt entwickelte FiLaC®


Bis ins Jahr 2009 waren Analfisteln für die Betroffenen sehr unangenehm, die Operation und Rekonvaleszenz sehr schmerzhaft, Heilungserfolge ausgesprochen schwierig zu beurteilen. Proktologe Dr. Arne Wilhelm hatte eine bahnbrechende Idee. Warum nicht das zirkulär abstrahlende Laserlicht nutzen, das er schon von der biolitec®-Hämorrhoidentherapie LHP® kannte, um Analfisteln zu therapieren?

Praktische Erfolge bestätigten schnell die Arbeitshypothese des Kölner Proktologen. Die speziell von biolitec® entwickelte Lasersonde ist sehr flexibel und unabhängig von der Länge des Fistelgangs einsetzbar. Die limitierte Eindringtiefe des Laserlichts ist absolut muskelschonend, aber effektiv genug, um die Fistel zu verschließen.

Dr. Arne Wilhelm: „Der Vorteil der FiLaC®-Methode liegt in der Schonung des Schließmuskels. Dadurch werden sehr gute primäre Heilungsraten möglich, ohne Auftreten einer analen Stuhlinkontinenz. Die Patienten sind auch erleichtert über eine vergleichsweise geringe Wundgröße und den reduzierten postoperativen Schmerz.“

Mit dem Einsatz des medizinischen LEONARDO®-Lasers und der innovativen Lasersonde von biolitec® wird das Fistelgewebe auf schonende Weise zerstört und muss nicht im Rahmen einer großen Operation mühsam vom Chirurgen entfernt werden. Durch das langsame Zurückziehen der Sonde wird die Analfistel gleichsam wie mit einem Reißverschluss geschlossen. Die Laserbehandlung dauert nur wenige Minuten und eröffnet die Möglichkeit, auf eine Ausschälung der Fistel aus dem gesunden Gewebe vollends zu verzichten.

Seit der Einführung des FiLaC®-Laserverfahrens ist Dr. Wilhelm weltweiter Ausbilder und führt regelmäßig Fortbildungen im In- und Ausland durch. Es kommen aber auch viele Patienten aus aller Welt, insbesondere aus dem Nahen und Fernen Osten, zur Behandlung in seine Praxis, um medizinischen Fortschritt „Made in Germany“ zu genießen. Dr. Wilhelm: „Mit FiLaC® gibt es für Patienten zum ersten Mal eine nahezu schmerzfreie und elegante Alternative zu den üblichen chirurgischen Eingriffen.“